Glossar - Senioren und Internet

Unser Lexikon der Computerbegriffe

Was versteht man eigentlich unter......

Häufig stößt man im Zusammenhang mit Computern auf unbekannte Abkürzungen und Begriffe. Mit unserem kleinen Lexikon wollen wir helfen, diese Lücken zu schließen.

Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie eine Erläuterung vermissen, nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf. Wir werden uns bemühen, die passende Erklärung zu finden und hier einzustellen.

Quelle: http//www.bsi-fuer-buerger.de
(Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)

BAGSO Publikation Nr. 20, "Wegweiser durch die digitale Welt", S, 70-80 .

 

 
A
Access-Point

Ist Teil eines Funknetzes. Das Gerät dient als Basisstation, Bindeglied

und Übergang über das Benutzer mit Funk-basierten Geräten auf ein

Kabel-basiertes LAN zugreifen können.

Add-on
Ein Add-on (von engl. to add „hinzufügen“, auf Deutsch etwa „Erweiterungspack“ oder „Erweiterung“) ist ein optionales Modul, welches bestehende Hard- oder Software ergänzt oder erweitert. Hierfür werden die vorhandenen Bibliotheken der jeweiligen Software genutzt und neue Funktionalitäten programmiert.
Ad-hoc-Modus 

Möglichkeit, ein WLAN zu betreiben. Dabei kommunizieren zwei oder mehrere mit einer Funk-LAN-Karte ausgestattete mobile Endgeräte direkt miteinander.

Admin
Kurzform für Administrator, Verwalter eines Netzwerks oder Servers.
ADSL
Mit Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL, engl. „asymmetrischer, digitaler Teilnehmer-Anschluss“) wird die zur Zeit häufigste Anschlusstechnik von Breitbandanschlüssen für Konsumenten bezeichnet. Sie wurde auf Basis der DSL-Technik mit der Maßgabe entwickelt, über die vorhandene Telefonanschlussleitung zu funktionieren, ohne die Telefonie über den Festnetzanschluss zu beeinträchtigen, und gleichzeitig den meist asymmetrischen (ungleichen) Datenratenbedürfnissen der Privatkunden nach höherer Empfangs- als Sendedatenrate nachzukommen.
Adware
Freeware, die über Werbung finanziert wird. Beim Herunterladen von Adware werden im Regelfall auch Programme installiert, die Spyware-Funktionen ausüben.
APPS
Abkürzung für Applikationen.

Dabei handelt es sich um Erweiterungen für Computerprogramme.

Arbeitsspeicher
Speicher eines Computers, in dem alle Daten, die für konkrete Arbeitsvorgänge benötigt werden, vorübergehend abgelegt werden. Von dort können sie später unverändert wieder aufgerufen und verändert werden.  Wird auch als "RAM" (Random Access Memory) bezeichnet.
AT (@)

Name für das in E-Mail-Adressen verwendete Zeichen @.

Authentifzierung

Authentifzierung

Nachweis der Zugangsberechtigung durch die Abfrage von Benutzerkennung und Passwort bei Verbindungen zu Servern mit Zugangsbeschränkungen

 
B
Backup
Sicherung der Daten eines Computers, in der Regel auf externe Datenträger.
Backup - Dateien

Die Dateien, die bei einem Backup erzeugt und anschließend auf einen zweiten Datenträger kopiert werden.

 

Banner

Werbeeinschaltungen auf Internetseiten, die oft über Hyperlinks mit Websites verbunden sind.

Barrierefreies Internet

Ein barrierefreier Zugang zum Internet ist gegeben, wenn der Besuch von Webseiten auch für Menschen mit Behinderungen (etwa Blinde) möglich ist. In Deutschland existieren dafür gesetzliche Regelungen, beispielsweise im "Gesetz zur Gleichstellung behinderterMenschen" und in der "Verordnung über die Barrierefreie Informationstechnik“.

 

Benutzerkennung
Der Name, mit dem der Benutzer sich dem Computersystem gegenüber identifiziert. Auch Benutzername. Dies kann ein ->Realname, ein ->Pseudonym oder eine Abkürzung sein.
Betriebssystem
Ein Betriebssystem ist die Software, die die Verwendung (den Betrieb) eines Computers ermöglicht. Betriebssysteme bestehen in der Regel aus einem Betriebssystemkern (englisch: Kernel), der die Hardware des Computers verwaltet, sowie grundlegenden Programmen, die dem Start des Betriebssystems und dessen Konfiguration dienen. Im PC-Bereich sind derzeit die meistgenutzten Betriebssysteme die verschiedenen Varianten von Microsoft Windows, Apple Mac OS X und Linux
Binär

Computer arbeiten auf der Basis binärer Zahlencodes. Das bedeutet, dass sich jede digitale Information auf der untersten Ebene durch nur zwei Symbole, nämlich 0 und 1, darstellen lässt.

BIOS

Kleines Programm, das bei den meisten Computern auf der Hauptplatine gespeichert ist und als erstes nach dem Einschalten des Rechners ausgeführt wird. Es sorgt z. B. dafür, dass der Anwender Laufwerke und Tastatur verwenden kann und initiiert das Laden des eigentlichen Betriebssystems

 

Bit

Zusammengesetzt aus den Begriffen "Binary" (Binär) und "Digit" (Ziffer).
Computer können im Grunde nur die Zustände "aus'' oder "ein'' voneinander unterscheiden. Die Unterscheidung zwischen genau zwei verschiedenen Möglichkeiten wie "aus'' oder "ein'' bzw. "0'' oder "1'' ist die kleinste Informationseinheit in der elektronischen Datenverarbeitung, die man als ein Bit bezeichnet.

 

Blog
Kurzform von "Weblog", ein Kunstbegriff, der aus "Webseite" und "Logbuch" gebildet wurde. Darunter versteht man Webseiten, die ähnlich einem Tagebuch periodische Einträge einer Person oder mehrerer enthalten.
Bluetooth

Funkstandard für Sprach- und Datenkommunikation

Booten

Das Starten des Computers und das Laden des Betriebssystems.

Boot-Sektor

Bereich einer Festplatte, Diskette oder auch CD-ROM. Beim Start eines Rechners wird zunächst dieser Bereich angesprochen. Hier stehen die notwendigen Informationen damit ein Computer sein Betriebssystem starten kann.

 

Boot-Viren

Viren, die bereits beim Starten (Booten) des Betriebssystems ausgeführt werden und anschließend im Arbeitsspeicher verbleiben. Sie können die Boot-Sektoren von Festplatten und Disketten befallen. Übertragen werden sie meist dadurch, dass von einer infizierten Diskette (oder CD-ROM) gebootet wird.

Bot-Netze

Im IT-Fachjargon ist mit Bot (Kurzform von ‚Robot’) ein Programm gemeint, das ferngesteuert arbeitet. Bots finden in vielen Bereichen Anwendung, z. B. in Online-Spielen als künstliche Gegner oder Suchmaschinen nutzen Bots zum Durchsuchen des Web. Im Kontext von Computer-Schadprogrammen ist mit ‚Bot’ ein Programm gemeint, welches einem Angreifer die Fernsteuerung von infizierten Rechnern ermöglicht.
Von Bot-Netzen spricht man, wenn sehr viele PCs – meist mehrere Tausend – per Fernsteuerung zusammengeschlossen und zu bestimmten Aktionen missbraucht werden. Bot-Netze werden z. B. zur Durchführung verteilter Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) oder zur Versendung von Spam verwendet.

 

Browser
Browser (engl. für „Durchstöberer“, „Blätterer“) sind spezielle Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im World Wide Web. Neben HTML-Seiten können sie verschiedene andere Arten von Dokumenten anzeigen. Webbrowser stellen die Benutzeroberfläche für Webanwendungen dar. Die verbreitetsten Webbrowser sind Internet Explorer, Firefox, Safari, Google Chrome, Opera und Netscape Navigator[
BSI

Das 1991 gegründete Bundesamt gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministerium des Innern und ist eine unabhängige und neutrale Stelle für Fragen zur IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft. Das BSI untersucht Sicherheitsrisiken bei der Anwendung der Informationstechnik und entwickelt Sicherheitsvorkehrungen.

 

Bug

Mit Bug werden Fehler in Programmen bezeichnet.

Bürger-CERT

Seit März 2006 stellt das Bürger-CERT ("Computer Emergency Response Team“) Informationen über aktuelle Gefährdungen, Schwachstellen und Angriffe auf Computer und Netzwerke für jedermann in verständlicher Form kostenlos im Internet zur Verfügung. Der Newsletter von www.bsi-fuer-buerger gehört zum Bürger-CERT.

 

Byte
ist eine Informationseinheit und besteht aus 8 Bit, der kleinsten Informationseinheit in der EDV ("0", "I"). Ein Byte speichert einen Buchstaben (26 kleine, 26 große, dazu Umlaute, 10 Ziffern, Sonderzeichen etc). Ein Computer umfasst je nach Maschine 8, 16, 32 oder 64 Bit. Mit den Begriffen Kilobyte (1024 Bytes), Megabyte (1024 Kilobytes) Gigabyte (1024 Megabytes) wird die Größe einer Datei beziehungsweise eines Programms angegeben. Bits werden mir einem kleinen"b", Bytes mit einem großen "B" abgekürzt.
 
C
Cache
Pufferspeicher, der Daten schneller zur Bearbeitung bereitstellt. Auch: Lokales Verzeichnis für beim Surfen im Internet besuchte Seiten, die so nicht neuerlich geladen werden müssen.
Chat
Virtuelles Gespräch (wörtlich: Plauderei) zwischen zwei oder mehreren Computernutzern über das Internet. Es gibt zahlreiche Webseiten, die Gesprächsplattformen ("Chat-Rooms") zu speziellen Themen anbieten.
Computer
Ein Computer, (von lat.: computare, zusammenrechnen) auch Rechner genannt, ist ein Apparat, der Daten mit Hilfe einer programmierbaren Rechenvorschrift verarbeiten kann. Viele Geräte des Alltags, vom Telefon über den Videorekorder bis hin zur Münzprüfung in Warenautomaten, werden heute von integrierten Kleinstcomputern gesteuert. Umgangssprachlich verwendet man den Begriff meist als Synonym von PC.
Cookies
Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, in denen das Verhalten des -Users gespeichert wird, z. B. welche -WWW-Seiten in welchem Ausmaß abgerufen werden. Cookies sind quasi Benutzerprofile, die extern abgerufen werden können.
 
D
Datei

Zusammengehörende Daten, die beispielsweise mit einem Anwendungsprogramm erstellt und unter einem Dateinamen auf dem Datenträger gespeichert werden. Alle Daten auf einem Datenträger sind in Form von Dateien (und Verzeichnissen) organisiert.

Datei-Namen

Bezeichnung für eine Datei. Dabei kann auf einem Rechner ein Datei-Name in einem Verzeichnis (Ordner) nur einmal vorkommen.. D.h., dass sich Dateien mit dem gleichen Namen in unterschiedlichen Verzeichnissen befinden müssen.

Datenschutz

Schutz der allgemeinen Persönlichkeitsrechte von natürlichen Personen, insbesondere der Anspruch auf Achtung der Privatsphäre, vor einer missbräuchlichen Datenverarbeitung.

Datenträger
Speichermedium auf dem Daten in Form von Dateien dauerhaft gespeichert werden. Die auf Personal Computer (PC) am weitesten verbreiteten Datenträger sind Festplatten, CD-ROM, DVD und Wechselmedien.
DFÜ

Als DFÜ werden die Teile des Betriebssystems bezeichnet, die zur Anbindung an das Internet (oder andere Rechner) über Telefonleitungen dienen.

Dialer

Dialer sind Computerprogramme, mit denen sich eine Verbindung zum Internet aufbauen lässt.. Heutzutage wird das Wort "Dialer" oft im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Mehrwertdiensten gebraucht. Dabei werden durch unseriöse oder gar betrügerische Anbieter ohne ausreichende Zustimmung des Nutzers erhöhte Einwahlgebühren abgerechnet. Nach der strengen gesetzlichen Reglementierung der 0190er -Nummern werden in Deutschland vor allem 0900-Nummern für Mehrwertdienste eingesetzt.

Domain

Die Domain ist die Bezeichnung der ->Internet-Adresse eines->Servers.
Beispiel: http://www.tigerweb.de, sowie der letzte Teil im ->Host-Namen einer ->Internet-Adresse, der meist die thematische Zuordnung des ->Servers angibt:

    * .com - kommerzielle Organisationen und Firmen
    * .edu - Universitäten und Bildungsinstitutionen in den USA
    * .gov - Regierungen und staatliche Institutionen in den USA
    * .net - Netzwerkbetreiber und Onlinedienste
    * .org - private, nicht kommerzielle Organisationen

Im Rest der Welt gibt die Domain üblicherweise den Standort an, z. B.

    * .at  -  Österreich
    * .au  -  Australien
    * .ca  -  Kanada
    * .ch  -  Schweiz
    * .de  -  Deutschland
    * .fr   -  Frankreich
    * .uk  -  Großbritannien

Download

Übertragung von Daten von einem fremden Rechner auf den eigenen Rechner, zum Beispiel die aktuelle Version des eigenen Browsers aus dem Internet.

 

DSL

Erlaubt über herkömmliche Telefonleitungen eine schnelle Internet-Anbindung. Heutige DSL-Technologien können hohe Übertragungsraten erreichen – abhängig von der eingesetzten DSL-Variante. Mit dieser Technik wird für den Nutzer ein so genannter Breitband-Internetzugang ermöglicht.

 

DVD

Datenträger. Die DVD ist der CD-ROM ähnlich. Sie hat jedoch eine höhere Speicherkapazität (4,7 GB bis zu 17 GB). Es gibt verschiedene Speicherformate wie zum Beispiel DVD-ROM, DVD Video, DVD Audio.

 
E
E-Mail

elektronische Post

 

E-Mail-Adresse

Weltweit eindeutige Adresse, an die E-Mails verschickt werden können. Sie besteht aus einer Nutzerbezeichnung (erika.mustermann), aus dem at-Zeichen (@) und einer Domain-Bezeichnung (z. B. provider.de): erika.mustermann@provider.de.

 
F
Festplatte

Magnetisch arbeitender nicht flüchtiger Speicher im PC, in der Regel fest eingebaut.
Eine Festplatte besteht aus einer oder mehreren Metallscheiben, auf denen die Daten und Programme gespeichert sind. Schreib-/Leseköpfe können die Metallscheiben, die sich sehr schnell drehen (einige tausendmal in der Minute) mit Daten beschreiben oder diese lesen. Um damit arbeiten zu können, werden die Daten vom PC in den Arbeitsspeicher geladen.

 

Filter-Software

Im Zusammenhang mit Kinderschutz verwendeter Begriff für Softwareprogramme, die den Aufruf von Webseiten mit für Kinder ungeeigneten Inhalten verhindern.

 

Firewall

Hard- und Software, die den Datenfluss zwischen dem internen Netzwerk und dem externen Netzwerk kontrolliert. Eine Firewall kann aus einem oder mehreren Rechnern bestehen. Ziel ist meist der Schutz interner Netze vor Angriffen aus dem Internet.

Flatrate

Zeitunabhängige Abrechnungsart für die Vermittlung des Internet-Zugang durch den Provider. In der Regel sind mit einer monatlichen Pauschale alle Kosten abgegolten  - unabhängig von der tatsächlichen Online-Zeit.

Freeware

Kostenlose ->Software, die beliebig weitergegeben werden darf. Das ->Urheberrecht verbleibt beim Autor. Der Autor übernimmt in der Regel weder Funktionsgarantie noch Haftung für durch die Nutzung der ->Software entstehende Schäden.

 

 
G
GIF

Technisch überholtes Dateiformat für Grafiken. Da es sehr kompakte Dateien ermöglicht, war das GIF-Format lange Zeit das Standardformat für Bilder im Internet. Inzwischen wird es vom Portable Network Graphics (PNG) Format verdrängt, das ihm in vielen Bereichen überlegen ist. GIF-Bilder werden dennoch in großer Zahl, besonders für Banner und kleinere Bilder, verwendet.

 

GPRS

Paketorientierter Datendienst der es ermöglicht, Daten im GSM-Netz zu übertragen. GSM (Global System for Mobile Communication). Das weltweit führende öffentliche Netz zur mobilen Sprach- und Datenkommunikation der zweiten Generation. Das zukünftige Mobilfunknetz der dritten Generation ist der UMTS-Standard.

 
H
Hacker
Computerbenutzer mit einem überdurchschnittlichen Fachwissen, die sich mit dem Erstellen und Verändern von Computersoftware oder -hardware beschäftigen. Im Bereich der Computersicherheit gelingt es ihnen häufig Sicherheitslücken in Computerprogrammen aufzuspüren und dabei zu helfen, diese zu beseitigen. Hacker, die Sicherheitslücken suchen und ausnutzen, um illegalen Zugriff auf fremde Rechnersysteme zu erlangen und dort eventuell Schaden anrichten, werden innerhalb der Hackerszene als "Cracker" tituliert.
Hardware

Hardware sind die materiellen Teile des PCs, beispielsweise die Festplatte. Auch ein Drucker oder die Tastatur ist Hardware. Auf der Hardware läuft die Software.

HBCI (Home Banking Computer Interface)

Standard zur Absicherung von Online-Banking. HBCI beruht meist auf einer Chipkarte (gelegentlich auch nur Diskette). HBCI ist eine Alternative zum PIN-/TAN-Verfahren.

Header

Kommt aus dem Englischen („Head“ = „Kopf“) und bedeutet „Einleitung“ oder „Vorspann“. Ein Header besteht aus Metadaten (Daten, die Informationen über andere Daten enthalten) und steht am Anfang einer Dateneinheit. Beispielsweise werden die Kopfzeilen von E-Mails als Header bezeichnet. Sie enthalten Informationen über Absender, Empfänger, Betreff, Datum oder Verbreitungs- weg der Nachrichten.

Hoax (engl. Streich, blinder Alarm)

Der Begriff Hoax bezeichnet eine Falschmeldung (Gerücht), die über E-Mail, Messenger-Programme, SMS oder MMS verbreitet wird.

Home-Banking

Das Abwickeln von Bankgeschäften von zuhause aus, beispielsweise per Telefon oder mit Hilfe des Internets (Online-Banking).

Homepage

Der Begriff Homepage bezeichnet lediglich die Startseite eines Internetauftritts und nicht, wie oft angenommen, die Webpräsenz im Ganzen. An die Homepage sind die einzelnen Webseiten des Internetauftritts angeschlossen.

Hotspot

Zugangsmöglichkeit zu Funknetzwerken (WLAN) an öffentlichen Plätzen, wie z. B. Bahnhof und Flughafen. (siehe auch Access Point)

HTML (Hyper Text Markup Language)

Beschreibungssprache für WWW-Seiten, die mit Hilfe eines Browsers dargestellt werden können. HTML-Seiten können untereinander verlinkt sein und verschiedene Multimedia- Elemente enthalten.

HTTP (Hypertext Transfer Protocol)
Übertragungsprotokoll für WWW-Seiten.
HTTPS
Protokoll zur verschlüsselten Übertragung von WWW-Seiten
Hyperlink

Hyperlinks verbinden im World Wide Web einzelne Webseiten mit anderen im Internet verfügbaren Dokumenten. Durch das Anklicken eines Textelements oder einer Grafik gelangt man auf eine Webseite, ein Dokument oder eine Datei. Die technische Grundlage dafür liefert eine eigene Computersprache, die „Hypertext Markup Language“, kurz„HTML“

 
I
Icon

Kleine Bildelemente, die bei graphischen Benutzeroberflächen als Ergänzung bei Dateien eingesetzt werden. Über Icons lassen sich in der Regel auch Programme starten (durch Klick oder Doppelklick mit dem Mauszeiger).

Instant Messaging

Bedeutet „sofortige Nachrichtenübermittlung“. Dabei kann über bestimmte Softwareprogramme („Instant Messenger“), in Echtzeit mit anderen kommuniziert werden. Schreibt man eine Nachricht an einen anderen Teilnehmer, kann dieser sie sofort lesen und darauf antworten.

Internet Explorer

Marktführender Browser der Firma Microsoft (andere Browser: Netscape Navigator,Mozilla, Opera)

IP-Adresse

Weltweit eindeutige Adresse für an das Internet angeschlossene Rechner. Eine IP-Adresse besteht aus vier Byte, die durch Punkte getrennt sind: z. B. 194.95.179.205

ISDN (Integrated Services Digital Network)

Deutsch: dienstintegriertes Digitalnetz. Netz, das sowohl zur Übermittlung von Daten als auch von Telefonaten und anderen Kommunikationsdiensten dient. Bei ISDN handelt es sich um einen internationalen Standard. In Deutschland ist ISDN sehr weit verbreitet.

iTAN

Indiziertes TAN-Verfahren; bei iTAN muss eine bestimmte TAN der Liste eingegeben werden. Diese ist an einen bestimmten Auftrag gebunden und kann nicht beliebig verwendet werden.

 
J
Java

Von der amerikanischen Firma Sun entwickelte Programmiersprache, die besonders im Internet verwendet wird. Mit Hilfe eines Browsers werden kleine (vorkompilierte) Programme geladen und zur Ausführung gebracht. So sind praktisch beliebige Funktionen mit einem Browser möglich.

 
K
Keylogger

Spyware-Programme, die die Tastatureingaben von PC-Nutzern überwachen und an fremde Personen weiterleiten. Keylogger werden von den gängigen Antivirenschutzprogrammen erkannt. Hierfür ist wichtig, dass die Antivirenschutzprogramme mit den jeweils neuesten Signaturen ausgerüstet sind.

 
L
LAN (Local Area Network)
Lokales Netz. So wird beispielsweise das hausinterne Netz eines Unternehmens genannt.
Link

Verweis auf eine andere Seite oder Information im WWW, meist in Form einer HTML- Seite. Ein Link ist oft als farblich abgesetzter, unterstrichener Text zu erkennen. Häufig sind auch hinter Grafiken Links auf weiterführende Daten. Klickt man mit der Maustaste auf einen solchen Link, ruft der Browser die zugeordneten Daten auf.

Login

Anmeldevorgang für die Nutzung eines PC, von einzelnen auf dem PC installierten Programmen oder von Online-Diensten. Der Nutzer muss meist einen nur ihm bekannten Anmeldenamen und ein geheimes Passwort eingeben oder – beispielsweise beim Online- Banking – auch eine persönliche PIN-Nummer. Der Login-Vorgang dient dazu, den Nutzer zu authentifizieren. Siehe auch: Benutzerkennung.

 
M
Mailbox

Eine zentrale Funktion von E-Mail-Programmen etwa von Microsoft Outlook oder Thunderbird von Mozilla besteht darin, erhaltene oder geschriebene Mails zu archivieren. Mails aus dem Bereich „Posteingang“ können in andere Mailboxordner verschoben und dort verwaltet werden. Auch Nutzer von Mobiltelefonen können bei ihrem Mobilfunkbetreiber eine persönliche Mailbox einrichten, die wie ein klassischer Anrufbeantworter funktioniert.

Modem (MODulator/DEModulator)

Gerät zur Datenfernübertragung (DFÜ). Meist wird hiermit ein Gerät bezeichnet, das es erlaubt, Rechner über analoge Telefonleitungen mit einem Provider zu verbinden, der den Internetanschluss bietet. Dazu werden die digitalen Signale in verschieden hohe Pfeiftöne gewandelt (Moduliert), bzw. umgekehrt (Demoduliert). Weiterhin existieren beispielsweise DSL- oder auch Kabel-Modems.

 
N
Navigation

Steuerung zu und durch die verschiedenen Web-Server. Hierbei verwendet der Anwender sowohl die Funktionen der Web-Browser als auch entsprechende Elemente in den unterschiedlichen HTML-Seiten eines Web-Auftritts.

Netzwerk

Verbund von Rechnern, die untereinander Daten austauschen. Netzwerk-Rechner können als Host bzw. Server Daten zur Verfügung stellen oder als Client auf diese zugreifen. In manchen Netzwerken üben die verbundenen Rechner auch beide Funktionen gleichzeitig aus.

Newsgroup

Newsgroups sind virtuelle Diskussionsforen im Internet, in denen zu einem speziellen Themenbereich Informationen in Form von Textbeiträgen, Nachrichten, Artikeln etc. ausgetauscht werden. Veröffentlicht ein Benutzer einen Artikel in einer Newsgroup, so wird er an einen Server gesandt und dort gespeichert. Dieser kann den Artikel dann seinen Benutzern zur Verfügung stellen und an andere Server weiterleiten, die ihn wiederum ihren Benutzern zur Verfügung stellen.

Newsgroups
Diskussionsgruppen zu bestimmten Themen im Internet.
 
O
Outlook Express

Einfaches E-Mail-Programm. Es ist recht weit verbreitet, da es im Lieferungsumfang der Windows-Betriebssysteme enthalten ist. Würmer nutzen häufig Schwachstellen in diesem E-Mail-Programm aus.

 
P
Partition
Teil einer Festplatte. Eine Festplatte kann in verschiedene Partitionen aufgeteilt sein, die jeweils ein eigenes Dateisystem beinhalten.
Passwort-Manager
Programm, beispielsweise als Bestandteil eines Internetbrowsers, das Computernutzer bei der Verwaltung von Passwörtern unterstützt und diese archiviert.
Patch
Patch (engl. Flicken). Kleines Programm, das Fehler in Anwendungsprogrammen oder Betriebssystemen behebt.
Patch-Day

Microsoft veröffentlicht jeden zweiten Dienstag im Monat Aktualisierungen für seine Softwareprodukte. Dieser Tag wird als monatlicher Patch-Day (engl. "Flicken-Tag") bezeichnet.

PC
Ein Personal Computer, kurz PC, ist ein „Einzelplatzrechner“ (Mikrocomputer). Die Leistungsmerkmale von Personal Computern nehmen seit ihrer Entstehung stetig zu. Neben den Aufgaben der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation wurde der Multimedia-Bereich zu einem der Hauptanwendungsgebiete. Mit der Einrichtung kostengünstiger Internetzugänge erlangte der PC seine Bedeutung als Zugang in das WWW.
PGP (Pretty Good Privacy)

Ein hochsicheres Ver- und Entschlüsselungsprogramm, das für sehr viele verschiedene Rechner und Betriebssysteme existiert und inzwischen weitverbreiteter Standard ist. PGP gestattet den Austausch von Nachrichten ohne Verzicht auf Privatsphäre: Vertrauliche Daten können gespeichert, transportiert und versendet werden.

Pharming

Eine Fortentwicklung des klassischen Phishings. Pharming ist eine Fälschung der Zuordnung von Namen zu IP-Adressen (unter Windows z. B. durch Manipulation der "hosts"-Datei oder deren Suchpfad), um Anfragen auf gefälschte Webseiten umzuleiten. Der Nutzer landet so auf einem manipulierten Server eines Phishers, obwohl er im Browser die richtige URL z. B. von Hand eingegeben hat. Pharming ist auch unter dem Begriff Domain-Spoofing bekannt.

Phishing

Kunstwort, das sich aus "password" und "fishing" zusammensetzt. Es bezeichnet einen Trick, um mit Hilfe von gefälschten E-Mails an vertrauliche Daten zu gelangen.

PIN-/TAN-Verfahren

Verfahren zur Authentifizierung, besonders beim Online-Banking. Hierbei sind für den Zugang zum Konto neben der Konto- oder Kundennummer die geheime PIN (Personal Identification Number) und für Transaktionen (z. B. Überweisungen) zusätzlich eine TAN (Transaktionsnummer) anzugeben. Jede TAN kann nur einmal verwendet werden.

PlugIn
Ein Plug-in (häufig auch Plugin; von engl. to plug in, „einstöpseln, anschließen“, auf Deutsch etwa „Erweiterungsmodul“) ist ein Hilfsprogramm, das in ein anderes Softwareprodukt „eingeklinkt“ wird und damit dessen Funktionalität erweitert.
Podcasting

Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von abonnierbaren Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet.

 

Pop-up-Fenster

Ein sich automatisch öffnendes Fenster bei einer graphischen Benutzeroberfläche. Ein Pop-up-Fenster kann sich beispielsweise beim Besuch einer WWW-Seite öffnen und auf besondere Dinge hinweisen. Pop-up-Fenster werden häufig zu Werbezwecken genutzt.

Prepaid-Karte

Ein System zur Abwicklung der Bezahlung bei Online-Geschäften. Um auf das Kartenguthaben zugreifen zu können, muss ein PIN-Code freigerubbelt werden. Auf der Internetseite des Kartenabieters kann das Guthaben auch noch durch ein individuelles Passwort abgesichert werden. Mit Hilfe von PIN und Passwort kann nun bei Online-Shops im Verbund des Kartenanbieters eingekauft werden.

Programme

Ein Programm dient dazu, auf einem Computer eine spezielle Aufgabe zu erfüllen, beispielsweise Textverarbeitung. Ein Programm setzt dazu auf einem Betriebssystem auf. In der Regel verlangt ein spezielles Programm auch ein spezielles Betriebssystem.

Provider
Als Provider bezeichnet man einen sogenannten "Dienstanbieter" der die Verbindung zum Internet herstellt (z. B.Telecom, Vodafon, AOL, Web.de, 1und1).
 
Q
Quellcode

Quellcode (auch Programmcode oder Quelltext). Befehlsfolgen, die nach einer Kompilierung zu einem Programm werden. Programmcode wird von einem Programmierer erstellt.

 
R
Router
Eine Art Rechner mit Anschlüssen an mehrere Datenleitungen. Ein Router hat die Aufgabe, alle Daten, die er erhält, in die richtige Richtung (also zur richtigen Datenleitung - und nur zu dieser) weiterzuleiten.
 
S
Scanner

hier: Teil der Antiviren-Software. Der Scanner durchsucht - scannt - Festplatte und Arbeitsspeicher nach Viren u. Ä.. Davon unterschieden wird der optische Scanner, mit dem Bilder oder Barcodes erfasst und in elektronische Dateien umgewandelt werden.

Scrollen

Das Herauf- und Herunterblättern auf dem Bildschirm bei Dokumenten oder Web-Seiten, die mehr als eine Bildschirmseite ausfüllen.

Server

Ein Server ist ein Rechner/Programm, der Dienste bereit stellt. Die Dienste können unterschiedlichster Natur sein. Ein populäres Beispiel für einen Server ist ein WWW-Server. (siehe auch Client).

SET (Secure Electronic Transaction)

SET™ ist ein offener technischer Standard für E-Commerce, der durch Visa und MasterCard entwickelt wurde, um sichere Zahlungen per Kreditkarte über das Internet zu erleichtern. Über digitale Zertifikate wird eine Vertrauenskette über die Transaktionen gebildet, bei der sich sowohl Kunde als auch Händler authentisieren müssen.

Shareware

Art der Softwarevermarktung. Der Anwender hat dabei das Recht, ein Programm eine gewisse Zeit zu testen und sich erst dann für den Kauf zu entscheiden und sich registrieren lassen. Unregistrierte Shareware hat manchmal Einschränkungen. Beispielsweise sind nicht alle Funktionen nutzbar oder das unregistrierte Programm läuft nur eine gewisse Zeit. Die unregistrierten Programme dürfen kopiert und weitergegeben werden. (siehe auch Freeware und Open Source Software).

Site (oder Website)

Die Gesamtheit der Web-Seiten, die unter einem Rechnernamen im Web zu erreichen ist.

SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)

Dieses Protokoll wird für den Versand von E-Mails an einen oder mehrere Empfänger eingesetzt.

Software
Sammelbegriff für Betriebssysteme, Anwendungs- und Dienstprogramme u.Ä..
Spam

Unter Spam versteht man unverlangt zugestellte E-Mails. Spams werden aufgrund der geringen Kosten für den Versender stets in großen Massen verschickt. Am häufigsten sind kommerzielle Spam-Mails. Aber auch Viren werden auf diesem Weg verbreitet. Bei Handys gibt es das Phänomen der SMS-Spams.

Spyware (Schnüffelsoftware)

Programme, die Informationen über PC-Nutzer wie etwa persönliche Daten und Surfgewohnheiten ausspionieren und an Softwarehersteller oder Werbefirmen weiterleiten, wenn der PC online ist.

SSL (Secure Socket Layer)

Möglichkeit zur Verschlüsselung der Datenübertragung. SSL ist zwar grundsätzlich für verschiedene Anwendungen nutzbar, relativ häufig ist der Einsatz aber lediglich bei Web-Zugriffen im Bereich des E-Commerce, Online-Banking oder E-Governments.

Streaming

Das gleichzeitige Laden und Abspielen von Video- und Audioinformationen bei einem Computer wird als „Streaming“ (engl. „strömen“) bezeichnet. Das Streaming wird durch eine spezielle Software (Plug-Ins oder Wiedergabeprogramme) ermöglicht, die in der Regel kostenlos angeboten werden. Durch Streaming gelangen Videobilder und -töne live auf den Bildschirm des Computers.

 
T
Top-Level-Domain

Oberstruktur für Domains; sie umfasst den Punkt und die letzten Buchstaben eines Domainnamens, bspw. ».de« bei »www-bsi-fuer-buerger.de«. Dabei steht die Top-Level-Domain ».de« für Deutschland. Es gibt aber auch themenbezogene Top-Level-Domains, z.B. ».com« für kommerzielle Einrichtungen. Seit April 2006 steht mit ».eu« allen Nutzern eine länderübergreifende europäische Top-Level-Domain zur Verfügung.

Trojanisches Pferd

Programm, das neben einer offiziellen Funktion eine zweite Funktion (in der Regel eine Schadfunktion) hat. Sinn eines Trojanischen Pferds kann es beispielsweise sein, Zugangskennungen mitzuprotokollieren. Die meisten Trojanischen Pferde werden von Virenschutzsoftware entdeckt.

Twitter
Twitter ist eine Plattform für das Publizieren von Kurznachrichten. Wird auch als soziales Netzwerk oder ein meist öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet definiert. Twitter gilt als die erfolgreichste Anwendung von Mikroblogging.
 
U
Update

Neue Version bzw. Ergänzung einer Basissoftware, die Programmmängel korrigiert oder Programmverbesserungen enthält. Updates werden in der Regel in elektronischer Form zum Herunterladen aus dem Internet zur Verfügung gestellt. Sie sind durch eine Änderung der Versionsnummer gekennzeichnet, z.B. von Version 3.1 zu Version 3.2. Wichtig sind auch die so genannten „Sicherheitspatches“: Damit werden vom Hersteller Sicherheitslücken in der Software geschlossen.

Upgrade
Wenn Hersteller umfassende Änderungen an ihren Programmen vornehmen, dann erhalten diese "Aktualisierungspakete" oft eine neue Versionsbezeichnung. Das Programm x in der Version 1.2 wird also beispielsweise durch die Installation eines Upgrades zur Version 1.3.
URL
URL (Uniform Resource Locator)

Eine URL gibt eine Adresse im Internet an. Sie besteht aus dem Protokoll (z.B. http://), dem Rechnernamen (z.B. www.bund.de) und ggf. auch aus der Angabe des Ports (z.B.: 80) und der Pfadangabe.

USB (Universal Serial Bus)

Standard zum Anschluss von Zusatzgeräten wie z. B. Maus, Tastatur, Scanner, ISDN-Karten, Modems etc. an den PC. USB 2.0 kann über 100 Geräte mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 12 MB / Sekunde ansteuern. Windows 98 ist das erste verbreitete Betriebssystem, das USB voll unterstützt. Die Geräte können dadurch an den laufenden Rechner angeschlossen und direkt benutzt werden, ohne dass das Betriebssystem neu gestartet werden muss.

USB-Stick

Mobiles Speichermedium, etwa in der Größe und Form eines kleinen Feuerzeugs, das an den USB-Port am Computer angeschlossen wird. Ein USB-Stick hat Speicherkapazitäten von bis zu 64 GB (Stand Juni 2006) und ist als Datenspeicher eine Alternative zu Medien wie der Diskette, CD-ROM oder DVD. Wird der Stick an den Computer angeschlossen, erscheint er einige Sekunden später im entsprechenden Verzeichnis als eigenes, externes Laufwerk und man kann auf die gespeicherten Daten zugreifen bzw. schreiben.

Usenet

Die Summe der Newsgroups. Das Usenet wird durch eine Anzahl von News-Servern gebildet, die die einzelnen Beiträge in den Newsgroups gegenseitig austauschen.

 
V
Viren-Scanner

Programm, das bei Aufruf Datenträger, Systembereiche, Unterverzeichnisse oder Dateigruppen und einzelne Dateien nach bekannten Schadprogrammen durchsucht.

Virus

Bezeichnung für Programmteile, die sich selbst vervielfältigen können und sich an andere Programme (oder Dateien) hängen und versuchen, den Ablauf des Computerbetriebs zu stören. Viren unterscheidet man nach Verbreitungswegen: Boot-Viren, Datei-Viren, Makro-Viren, Multipartite Viren. Während in der Medizin ein Virus ein Neutrum ist, wird in der Informationstechnologie ein Virus meist maskulin verwendet (der Virus).

VoIP

VoIP (Voice over Internet Protocol). Auch bekannt als IP-Telefonie, das Telefonieren über ein Computernetzwerk (z. B. Internet).

 
W
WAN (Wide Area Network)

Netzwerk, das auch größere Distanzen überwindet. Die Netzwerke der Provider können auch als WANs angesehen werden.

WAP (Wireless Application Protokoll)

Standard für die Anzeige von Texten und Grafiken aus dem Internet auf Mobilfunkgeräten.

War-Driving

Bezeichnet das unbefugte Eindringen in fremde WLANs, das oft vom Auto aus mit dem Laptop durchgeführt wird (daher “driving”).

Weblog (kurz: Blog)

Ein Weblog (Kunstwort aus 'Web' und 'Logbuch') ist eine Art Web-Tagebuch. Der Betreiber eines Weblogs, der 'Blogger', aktualisiert es periodisch mit neuen Informationen, welche üblicherweise in umgekehrt chronologischer Reihenfolge dargestellt werden und meist Hyperlinks zu anderen Websites oder Weblogs enthalten.

WLAN

WLAN (Wireless Local Area Network) drahtloses lokales Netzwerk.

Würmer

Schadprogramme, die sich selbst über ein Netzwerk verbreiten.

 
X
XP (z. B. Windows XP)

Abkürzung für eXPerience (engl. Erfahrung, Erlebnis).

 
Y
Yahoo
Yahoo ist eine Suchmaschine. Darüber hinaus werden aber auch weitere Dienste angeboten. (Email, Nachrichten, Wetteransagen usw.).

Eine Suchmaschine recherchiert Dokumente, die im Internet oder in einem Computer gespeichert sind. Nach Eingabe eines Suchbegriffs liefert die Suchmaschine eine Liste von Verweisen auf möglicherweise interessante Dokumente mit dem Titel und einem kurzen Auszug aus dem Dokument oder der Webseite.

 
Z
Zertifikat

Digitale Zertifikate sind das elektronische Gegenstück zu einem Ausweis. Sie ordnen ihrem Inhaber eindeutig einen öffentlichen Schlüssel (public key) und damit eine digitale Signatur zu. Die elektronische Unterschrift schützt das unterzeichnete Dokument so vor Manipulationen auf seinem Weg durch das Internet.

ZIP-Datei

ZIP ist ein Format zur komprimierten Archivierung von Dateien, damit sich diese beispielsweise einfacher per E-Mail versenden oder auf einer Webseite zum Download bereitstellen lassen. Mit einem entsprechenden Programm (z. B. WinZip) lassen sich Dateien zu einem ZIP-Archiv "packen" oder aus diesem "entpacken".

Zugangsberechtigung

Bezeichnet Rechte, die einem Anwender in einem Netzwerk, in einer Mailbox oder einem anderen ähnlichen Kommunikationssystem durch den Systemverantwortlichen eingeräumt werden. Jedem Anwender können dabei individuelle Zugriffsrechte auf bestimmte Dateien, Verzeichnisse oder auf Geräte (zum Beispiel Drucker) gegeben oder auch entzogen werden. Die Zugangsberechtigung wird in der Regel durch eine Authentifzierung abgefragt.

Ansprechpartner

  • Landesseniorenvertretung Hessen e.V
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    Fax: (0611)9887124
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