Brandaktuell
Die Oberhessische Presse berichtet in einer ihrer jüngsten Ausgaben darüber, daß bei dem Vergleich der aktuellen Haushaltsdaten der Städte zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern durch den Bund der Steuerzahler Hessen, die Universitätsstadt Marburg am besten abgeschnitten hat.
Mit der Note 1,3 ist Marburg Klassenprimus vor Wetzlar (2,3) und (dem reichen) Bad Homburg (2,4).
Bewertet wurden Haushaltsdefizit, Schulden, Personalausgaben und Steuereinnahmen.
Fazit des Steuerzahlerbundes:
Marburg hat - im Gegensatz zu vielen anderen Städten dieser Größenordnung mit Haushaltdefiziten - einen Haushaltsüberschuss erwirtschaftet. Die Schuldenzinsen belasten den städtischen Haushalt minimal.
In seiner Bewertung erläutert der Bund der Steuerzahler im einzelnen, dass die Universitätsstadt in den beiden letzten Jahren einen Haushaltsüberschuss erwirtschaftet habe.
Die Verschuldung ist mit "sehr gut" bewertet worden.
Rein rechnerisch würde Marburg noch nicht einmal seine gesamten Steuereinnahmen benötigen, um auf einen Schlag schuldenfrei zu sein.